Donnerstag, 8. November 2007
Lena Chamamyan, 7.11.07, Porgy&Bess
ikairos, 15:27h
Lena Chamamyan, 7.11.07, Porgy&Bess **
Lena Chamamyan ist eine in Damaskus geborene Sängerin mit armenischen Wurzeln. Sie studierte Ökonomie, ab 2002 am Konservatorium von Aleppo klassischen orientalischen Gesang und begann, sich parallel dazu für Jazz und traditionelle armenische Musik zu interessieren. Ihr erstes Album "Hal Asmar Ellon" erschien 2006, für die dort zu hörende Mischung aus orientalischer Musik und Jazz-Elementen bekm sie in Amman einen "Orient Music Award".
Klingt doch gut, dachte ich - noch unter dem lebendigen Eindruck meiner Syrienreise vom September. Aber es war wie beim griechischen Wein, der in Griechenland am besten schmeckt: Der arabesk-verschnörkelte Gesang aus dem Lautsprecher unseres Reisebusses auf der Fahrt durch die syrische Wüste klang deutlich besser als das, was gestern im Porgy live zu hören war: Die brave Lena mit dem armenischen Familiennamen sang leidenschaftsarm, wenig nuanciert, überraschungsfrei. Und das passt einfach nicht zu Syrien, dachte ich, als ich mit Freund Norbert das Konzert vorzeitig verließ.
Lena Chamamyan ist eine in Damaskus geborene Sängerin mit armenischen Wurzeln. Sie studierte Ökonomie, ab 2002 am Konservatorium von Aleppo klassischen orientalischen Gesang und begann, sich parallel dazu für Jazz und traditionelle armenische Musik zu interessieren. Ihr erstes Album "Hal Asmar Ellon" erschien 2006, für die dort zu hörende Mischung aus orientalischer Musik und Jazz-Elementen bekm sie in Amman einen "Orient Music Award".
Klingt doch gut, dachte ich - noch unter dem lebendigen Eindruck meiner Syrienreise vom September. Aber es war wie beim griechischen Wein, der in Griechenland am besten schmeckt: Der arabesk-verschnörkelte Gesang aus dem Lautsprecher unseres Reisebusses auf der Fahrt durch die syrische Wüste klang deutlich besser als das, was gestern im Porgy live zu hören war: Die brave Lena mit dem armenischen Familiennamen sang leidenschaftsarm, wenig nuanciert, überraschungsfrei. Und das passt einfach nicht zu Syrien, dachte ich, als ich mit Freund Norbert das Konzert vorzeitig verließ.