Mittwoch, 31. Oktober 2007
"Unbekannte Europäer", Österreichisches Museum für Volkskunde
ikairos, 13:11h
"Unbekannte Europäer", Österreichisches Museum für Volkskunde ***
Ausstellungseröffnungen wie diese gehören zu den angenehmen Seiten meines Jobs: Die Schau über zwölf Minderheiten in Europa des Fotografen Kurt Kaindl, angereichert mit Texten von Karl-Markus Gauß gehört zwar nicht zum ureigenen Terrain des "Kathpress"-Kulturressorts, stellt aber gerade deswegen einen angenehmen sidestep von Redaktionsalltag dar.
Die "unbekannten Europäer" führen anhand von eindrucksvollen Fotos kleinste Volksgruppen Europas vor Augen, die üblicherweise abseits der öffentlichen Wahrnehmung liegen. Wer hat z.B. schon je was von Aromunen, Assyrern, Roma, Gottscheern, Schwarzmeerdeutsche, Sepharden, Sorben oder Zimbern gehört? Auch wenn die Ausstellung - auch wegen der sehr nüchternen Räumlichkeiten im Gartenpalais Schönborn (Laudongasse 15-19, 1080 Wien) allzu karg geriet, veranschaulicht sie doch deutlich die enorme Vielfalt des alten Kontinents, in dem wir zuhause sind.
Für mich spannend war auch die Tatsache, dass ich mit Zipsern, Schwarzmeerdeutschen und Roma im Rahmen meiner Reisen aus jüngster Zeit direkt in Berührung kam. Müsste ich mich geographisch zuordnen, würde ich wohl am ehesten sagen: Ich bin ein Europäer.
Ausstellungseröffnungen wie diese gehören zu den angenehmen Seiten meines Jobs: Die Schau über zwölf Minderheiten in Europa des Fotografen Kurt Kaindl, angereichert mit Texten von Karl-Markus Gauß gehört zwar nicht zum ureigenen Terrain des "Kathpress"-Kulturressorts, stellt aber gerade deswegen einen angenehmen sidestep von Redaktionsalltag dar.
Die "unbekannten Europäer" führen anhand von eindrucksvollen Fotos kleinste Volksgruppen Europas vor Augen, die üblicherweise abseits der öffentlichen Wahrnehmung liegen. Wer hat z.B. schon je was von Aromunen, Assyrern, Roma, Gottscheern, Schwarzmeerdeutsche, Sepharden, Sorben oder Zimbern gehört? Auch wenn die Ausstellung - auch wegen der sehr nüchternen Räumlichkeiten im Gartenpalais Schönborn (Laudongasse 15-19, 1080 Wien) allzu karg geriet, veranschaulicht sie doch deutlich die enorme Vielfalt des alten Kontinents, in dem wir zuhause sind.
Für mich spannend war auch die Tatsache, dass ich mit Zipsern, Schwarzmeerdeutschen und Roma im Rahmen meiner Reisen aus jüngster Zeit direkt in Berührung kam. Müsste ich mich geographisch zuordnen, würde ich wohl am ehesten sagen: Ich bin ein Europäer.