Dienstag, 23. Oktober 2007
"Baby an Bord", Wien Museum
ikairos, 18:58h
"Baby an Bord. Mit dem Kinderwagen durch das 20. Jahrhundert", Wien Museum, 18.10.07-13.1.08 ****
Eine Sonderausstellung, bei der ich automatisch an Freundin Kathi denken musste, die ja eine Volkskunde-Diplomarbeit zu genau diesem Thema schrieb. Und eine, bei der unweigerlich eigene Erinnerungen kommen: an vergilbte Schwarzweiß-Fotos aus dem Kinderalbum und an das eigene Handling von Buggy und Tragtuch als Jungvater.
"Baby an Bord. Mit dem Kinderwagen durch das 20. Jahrhundert": Unter diesem Titel verknüpft das "Wien Museum Karlsplatz" erstmals den Gebrauchsartikel Kinderwagen mit der Wiener Stadt- und darüber hinausgehender Sozialgeschichte. Direktor Wolfgang Kos sagte bei dem Journalistengespräch (ich war beruflich dort): Mit der Schau ließen sich viele Geschichten erzählen - Geschichten vom Bedürfnis nach Mobilität und sich ändernden Geschlechterrollen, von technischen Neuerungen und modischem Design, von Wohlstand und Armut, vom Wandel der städtischen Infrastruktur und dem Siegeszug der Konsumkultur. Originelle Ergänzung der zahlreichen Exponate ist ein Film von Robert Schabus, der mit einer Kamera aus dem Kinderwagen heraus gedreht wurde. Eine kleine, aber feine Ausstellung.
Eine Sonderausstellung, bei der ich automatisch an Freundin Kathi denken musste, die ja eine Volkskunde-Diplomarbeit zu genau diesem Thema schrieb. Und eine, bei der unweigerlich eigene Erinnerungen kommen: an vergilbte Schwarzweiß-Fotos aus dem Kinderalbum und an das eigene Handling von Buggy und Tragtuch als Jungvater.
"Baby an Bord. Mit dem Kinderwagen durch das 20. Jahrhundert": Unter diesem Titel verknüpft das "Wien Museum Karlsplatz" erstmals den Gebrauchsartikel Kinderwagen mit der Wiener Stadt- und darüber hinausgehender Sozialgeschichte. Direktor Wolfgang Kos sagte bei dem Journalistengespräch (ich war beruflich dort): Mit der Schau ließen sich viele Geschichten erzählen - Geschichten vom Bedürfnis nach Mobilität und sich ändernden Geschlechterrollen, von technischen Neuerungen und modischem Design, von Wohlstand und Armut, vom Wandel der städtischen Infrastruktur und dem Siegeszug der Konsumkultur. Originelle Ergänzung der zahlreichen Exponate ist ein Film von Robert Schabus, der mit einer Kamera aus dem Kinderwagen heraus gedreht wurde. Eine kleine, aber feine Ausstellung.