Dienstag, 23. Oktober 2007
Khaled
ikairos, 17:47h
Khaled, Konzerthaus, 23. November 2007**
Khaled, der "Roi du Raï" (König der algerischen Raï-Musik) ist auch mehr als 20 Jahre nach Beginn seines Exils in Frankreich ein arabisches Idol. Wenn er auftritt, singen seine Fans inbrünstig Hits wie "Aisha" oder "Didi" mit, tanzen mit Schlangenarmen und sind nur mit größter Mühe davon abzuhalten, auf die Bühne zu klettern und den Meister zu küssen oder sich mit ihm via Handy-Kamera zu verewigen. So auch am Montagabend in Wien, wo Khaled mit zehnköpfiger Band im ehrwürdigen Konzerthaus seinen explosiven Mix aus orientalischer Volksmusik, Reggae, Rock und Funk entfachte - und dies im Rahmen der Konzertreihe "Salam Orient", die muslimische Musik unterschiedlichster Provenienz nach Wien bringt.
Der 47-jährige Meister zeigte sich trotz Verkühlung stimmlich und als Performer auf der Höhe und blieb auch vielgeküsst in bester Laune. Auch seine vor allem aus Maghreb und aus Frankreich stammenden Begleitmusiker war bestens disponiert, die Arrangements überzeugten. Sehr zu wünschen übrig ließ jedoch der Klang. Die beiden Tontechniker schafften es während des gesamten Konzerts nicht, den aus den Lautsprechern strömenden Sound-"B'Raï" zu bändigen, der virtuos gespielte Oud unterlag folglich dem viel zu lauten Schlagzeug, die Bläsergruppe hörte sich hohl an, das Keyboard "bontempi-mäßig" und selbst die Zwischenansagen Khaleds waren schwer verständlich. Und das ist ärgerlich, wenn man - wie ich - z.B. von Khaleds Erfolgs-CD "Sahra" weiß, wie mitreißend sein Rai-Pop klingen kann.
Khaled, der "Roi du Raï" (König der algerischen Raï-Musik) ist auch mehr als 20 Jahre nach Beginn seines Exils in Frankreich ein arabisches Idol. Wenn er auftritt, singen seine Fans inbrünstig Hits wie "Aisha" oder "Didi" mit, tanzen mit Schlangenarmen und sind nur mit größter Mühe davon abzuhalten, auf die Bühne zu klettern und den Meister zu küssen oder sich mit ihm via Handy-Kamera zu verewigen. So auch am Montagabend in Wien, wo Khaled mit zehnköpfiger Band im ehrwürdigen Konzerthaus seinen explosiven Mix aus orientalischer Volksmusik, Reggae, Rock und Funk entfachte - und dies im Rahmen der Konzertreihe "Salam Orient", die muslimische Musik unterschiedlichster Provenienz nach Wien bringt.
Der 47-jährige Meister zeigte sich trotz Verkühlung stimmlich und als Performer auf der Höhe und blieb auch vielgeküsst in bester Laune. Auch seine vor allem aus Maghreb und aus Frankreich stammenden Begleitmusiker war bestens disponiert, die Arrangements überzeugten. Sehr zu wünschen übrig ließ jedoch der Klang. Die beiden Tontechniker schafften es während des gesamten Konzerts nicht, den aus den Lautsprechern strömenden Sound-"B'Raï" zu bändigen, der virtuos gespielte Oud unterlag folglich dem viel zu lauten Schlagzeug, die Bläsergruppe hörte sich hohl an, das Keyboard "bontempi-mäßig" und selbst die Zwischenansagen Khaleds waren schwer verständlich. Und das ist ärgerlich, wenn man - wie ich - z.B. von Khaleds Erfolgs-CD "Sahra" weiß, wie mitreißend sein Rai-Pop klingen kann.