Montag, 22. Oktober 2007
"Ratatouille"
ikairos, 12:48h
"Ratatouille", Brad Bird, USA 2007 ****1/2
Tomaten, Zwiebel, bunte Paprikaschoten, Zucchini, Melanzani, Knoblauch, Salz und Pfeffer und Thymian sind die Zutaten zu dem einfachen, ländlichen Gericht Ratatouille, das nach der Rezeptur des ungewöhnlichsten Chéf de Cuisine der Filmgeschichte ein Ekel von einem Restaurantkritiker in Verzückung versetzt. Denn der Koch ist Remy, eine Ratte, der sich mit Hilfe seiner menschlichen Marionette Linguini (dem zunächst unerkannten Sprössling des Meisterkochs August Gousteau) in ein Edellokal einschleicht und seiner Bestimmung folgt - eben kein Alles- oder gar Müllfresser zu sein, sondern ein Koch, ein Gourmet mit dem unschlagbar richtigen Riecher für die perfekte Zubereitung von kulinarischen Kompositionen erster Güte.
"Erste Sahne" an pointenreicher Animation aus dem Hause Pixar wird da zur Freude von Kindern und Erwachsenen auf 110 Minuten ausgebreitet, mit virtuosen Szenen wie jener, als Remy auf der Flucht aus seinem angestammten Heim ins Kanalsystem gerät und immer wieder Wasserfluten über dem fast Ertrinkenden zusammenschwappen. Remy überlebt - und taucht in Paris wieder auf. Er wird - gegen alle Skepsis seiner Rattensippe - zum (unter der Kochhaube verborgenen) Lenker und Denker des Tölpels Linguini und verhilft diesem schließlich zu seinem Erbe und auch noch zum Liebesglück mit einer harschen Jungköchin.
Die im Vorjahr von Disney übernommenen Pixar Productions halten das hohe Niveau von Animationsfilmen wie "Toy Story", "Die Monster AG", "Findet Nemo" oder "Die Unglaublichen". Kleinere Kinder werden mit Themen wie Spitzengastronomie und Kritikerterror vielleicht nicht sonderlich viel anfangen können, aber Fabian (11), Moritz (18) und ich (48) haben uns generationsübergreifend bestens amüsiert.
Tomaten, Zwiebel, bunte Paprikaschoten, Zucchini, Melanzani, Knoblauch, Salz und Pfeffer und Thymian sind die Zutaten zu dem einfachen, ländlichen Gericht Ratatouille, das nach der Rezeptur des ungewöhnlichsten Chéf de Cuisine der Filmgeschichte ein Ekel von einem Restaurantkritiker in Verzückung versetzt. Denn der Koch ist Remy, eine Ratte, der sich mit Hilfe seiner menschlichen Marionette Linguini (dem zunächst unerkannten Sprössling des Meisterkochs August Gousteau) in ein Edellokal einschleicht und seiner Bestimmung folgt - eben kein Alles- oder gar Müllfresser zu sein, sondern ein Koch, ein Gourmet mit dem unschlagbar richtigen Riecher für die perfekte Zubereitung von kulinarischen Kompositionen erster Güte.
"Erste Sahne" an pointenreicher Animation aus dem Hause Pixar wird da zur Freude von Kindern und Erwachsenen auf 110 Minuten ausgebreitet, mit virtuosen Szenen wie jener, als Remy auf der Flucht aus seinem angestammten Heim ins Kanalsystem gerät und immer wieder Wasserfluten über dem fast Ertrinkenden zusammenschwappen. Remy überlebt - und taucht in Paris wieder auf. Er wird - gegen alle Skepsis seiner Rattensippe - zum (unter der Kochhaube verborgenen) Lenker und Denker des Tölpels Linguini und verhilft diesem schließlich zu seinem Erbe und auch noch zum Liebesglück mit einer harschen Jungköchin.
Die im Vorjahr von Disney übernommenen Pixar Productions halten das hohe Niveau von Animationsfilmen wie "Toy Story", "Die Monster AG", "Findet Nemo" oder "Die Unglaublichen". Kleinere Kinder werden mit Themen wie Spitzengastronomie und Kritikerterror vielleicht nicht sonderlich viel anfangen können, aber Fabian (11), Moritz (18) und ich (48) haben uns generationsübergreifend bestens amüsiert.