Donnerstag, 4. Oktober 2007
"Zusammen ist man weniger allein"
ikairos, 17:22h
"Zusammen ist man weniger allein" (Ensemble, c´est tout). Claude Berri, Fr 2007. *
"Zusammen ist man weniger allein": Wer nach diesem Titel Banalität fürchtet - hat Recht. Audrey Tautou, die uns als "Amelie" in eine fabelhafte Welt entführte, spielt hier eine Hobbyzeichnerin und "Fachfrau für Oberflächen" (=Putzfrau), die eine Dreier-WG mit dem gehemmt stotternden Adeligen Philibert (Laurent Stocker) und dem mürrischen, überarbeiteten Koch Franck (Guillaume Canet) eingeht und damit der Anonymität in einem großen Pariser Mietshaus - ach ja, seufz! - ein Schnippchen schlägt. Die drei bis dahin Unglücklichen besinnen sich nicht zuletzt durch eine liebe Omi auf die wahren Werte des Lebens (Hilfsbereitschaft, Warmherzigkeit, Zu-sich-selber-Stehen... - ach ja, seufz!) gestoßen. "Jetzt wär's langsam Zeit für die Alte abzukratzen", sagte ich zu Kinofreund Norbert, und keine fünf Minuten drauf erfüllte mir der Drehbuchautor den Wunsch. Jedoch nicht jenen auf ein weniger Vorhersehbarkeit und Idylle, die letztlich in ein allgemeines Happy End mündet: Kein Platz mehr für Einsamkeit, Arbeitsfrust, Stottern.
Regisseur Berri erweist sich in diesem Film als eigentlicher "Fachmann für Oberflächen". Und dabei mag ich französische Filme sonst wirklich gern...
"Zusammen ist man weniger allein": Wer nach diesem Titel Banalität fürchtet - hat Recht. Audrey Tautou, die uns als "Amelie" in eine fabelhafte Welt entführte, spielt hier eine Hobbyzeichnerin und "Fachfrau für Oberflächen" (=Putzfrau), die eine Dreier-WG mit dem gehemmt stotternden Adeligen Philibert (Laurent Stocker) und dem mürrischen, überarbeiteten Koch Franck (Guillaume Canet) eingeht und damit der Anonymität in einem großen Pariser Mietshaus - ach ja, seufz! - ein Schnippchen schlägt. Die drei bis dahin Unglücklichen besinnen sich nicht zuletzt durch eine liebe Omi auf die wahren Werte des Lebens (Hilfsbereitschaft, Warmherzigkeit, Zu-sich-selber-Stehen... - ach ja, seufz!) gestoßen. "Jetzt wär's langsam Zeit für die Alte abzukratzen", sagte ich zu Kinofreund Norbert, und keine fünf Minuten drauf erfüllte mir der Drehbuchautor den Wunsch. Jedoch nicht jenen auf ein weniger Vorhersehbarkeit und Idylle, die letztlich in ein allgemeines Happy End mündet: Kein Platz mehr für Einsamkeit, Arbeitsfrust, Stottern.
Regisseur Berri erweist sich in diesem Film als eigentlicher "Fachmann für Oberflächen". Und dabei mag ich französische Filme sonst wirklich gern...