Donnerstag, 30. August 2007
"Beim ersten Mal"
ikairos, 19:06h
"Beim ersten Mal" (Knocked Up), Judd Apatow, USA 2007 ****
Allison (Katherine Heigl) und Ben (Seth Rogen) passen eigentlich überhaupt nicht zusammen. Sie ist aufstrebende Moderatorin bei einem TV-Sender, blond, adrett und seeehr amerikanisch, er ist ein pummeliger, verkiffter, fläzender, furzender Tunichtgut, der mit seinen Kumpels in den Tag hinein lebt, als befände er sich auf einer Dauermaturareise. Die LebensReifeprüfung kommt, als Allison nach einem One Night Stand mit Ben schwanger wird.
Dass sie das Kind trotz der Bedrohung für ihre Karriere und der Aussicht auf Alleinerzieherinnenschaft bekommen will, gehört zu den nicht ganz nachvollziehbaren Handlungsmomenten; sie bezieht Ben in ihre Schwangerschaft ein und versucht mit dem zunehmend erwachsen werdenden eine Weichenstellung in Richtung Beziehung.
Das Ganze ist gespickt mit wirklich guten Gags - köstlich z.B. der Schmäh, der unter den kiffenden Kumpels rennt, ätzend die Kritik an den Oberflächlichkeiten des US-Entertainments, tiefsinnig die Mann-Frau-Unterschiede im Umgang mit der bevorstehenden (und dann unamerikanisch realistisch gezeigten!) Geburt. Fazit: Einfach gute Unterhaltung.
Und der gute Soundtrack verdient auch noch ein Extralob.
Allison (Katherine Heigl) und Ben (Seth Rogen) passen eigentlich überhaupt nicht zusammen. Sie ist aufstrebende Moderatorin bei einem TV-Sender, blond, adrett und seeehr amerikanisch, er ist ein pummeliger, verkiffter, fläzender, furzender Tunichtgut, der mit seinen Kumpels in den Tag hinein lebt, als befände er sich auf einer Dauermaturareise. Die LebensReifeprüfung kommt, als Allison nach einem One Night Stand mit Ben schwanger wird.
Dass sie das Kind trotz der Bedrohung für ihre Karriere und der Aussicht auf Alleinerzieherinnenschaft bekommen will, gehört zu den nicht ganz nachvollziehbaren Handlungsmomenten; sie bezieht Ben in ihre Schwangerschaft ein und versucht mit dem zunehmend erwachsen werdenden eine Weichenstellung in Richtung Beziehung.
Das Ganze ist gespickt mit wirklich guten Gags - köstlich z.B. der Schmäh, der unter den kiffenden Kumpels rennt, ätzend die Kritik an den Oberflächlichkeiten des US-Entertainments, tiefsinnig die Mann-Frau-Unterschiede im Umgang mit der bevorstehenden (und dann unamerikanisch realistisch gezeigten!) Geburt. Fazit: Einfach gute Unterhaltung.
Und der gute Soundtrack verdient auch noch ein Extralob.