Mittwoch, 14. Januar 2009
"Happy-Go-Lucky"
ikairos, 18:51h
"Happy-Go-Lucky". Mike Leigh. GB 2008 ****
Mike Leigh sagt von sich selbst, dass er seine Filme während des Drehs "entdeckt": Lange vor Drehbeginn lässt er seine Schauspieler improvisieren und die Charaktere entwickeln. Während der Proben entstand auch das Skript für "Happy-Go-Lucky", wo die grandiose Sally Hawkins als Volksschullehrerin Pauline, von allen nur "Poppy" genannt, auf unverschämt witzige und optimistische Art vorspielt - nein: vorlebt! - was "happy-go-lucky" bedeutet: nämlich unbeschwert, sorglos, leichtlebig.
Ob singend, tanzend oder fröhlich winkend durch die Straßen Londons radelnd: Poppy führt ein unbeschwertes Leben voller Freude, ist stets zu allen Menschen freundlich und liebt das Herumalbern mit Freunden. Von Niemandem lässt sie sich ihre gute Laune verderben; selbst dann nicht, als sie aus einer Kinderbuchhandlung kommt und ihr Fahrrad plötzlich verschwunden ist. Am Abend vergnügt sich Poppy mit ihrer Schwester Suzy und Mitbewohnerin Zoe in einem Club, statt sich ein neues Fahrrad zu kaufen will sie Fahrstunden nehmen und gerät an den griesgrämigen Fahrlehrer Scott. In der Schule beobachtet Poppy, wie ein Mitschüler einen anderen schlägt, ein Spezialist - der Sozialarbeiter Tim - wird konsultiert. Es stellt sich heraus, dass der tätlich gewordene Junge selbst vom Freund seiner Mutter misshandelt wird. Zwischen Poppy und Tim entwickelt sich ein Flirt, der Kontakt zu Fahrlehrer Scott wird dagegen immer mühsamer...
Das ist eigentlich keine sonderlich konsistente Handlung, aber durch die Präsenz von Sally Hawkins dennoch ein filmisches Ereignis. Hawkins gewann übrigens für ihre Darstellung den Silbernen Bären, wurde für den Europäischen Filmpreis 2008 nominiert und gewann jetzt den Golden Globe Award als beste Komödiendarstellerin.
Mike Leigh sagt von sich selbst, dass er seine Filme während des Drehs "entdeckt": Lange vor Drehbeginn lässt er seine Schauspieler improvisieren und die Charaktere entwickeln. Während der Proben entstand auch das Skript für "Happy-Go-Lucky", wo die grandiose Sally Hawkins als Volksschullehrerin Pauline, von allen nur "Poppy" genannt, auf unverschämt witzige und optimistische Art vorspielt - nein: vorlebt! - was "happy-go-lucky" bedeutet: nämlich unbeschwert, sorglos, leichtlebig.
Ob singend, tanzend oder fröhlich winkend durch die Straßen Londons radelnd: Poppy führt ein unbeschwertes Leben voller Freude, ist stets zu allen Menschen freundlich und liebt das Herumalbern mit Freunden. Von Niemandem lässt sie sich ihre gute Laune verderben; selbst dann nicht, als sie aus einer Kinderbuchhandlung kommt und ihr Fahrrad plötzlich verschwunden ist. Am Abend vergnügt sich Poppy mit ihrer Schwester Suzy und Mitbewohnerin Zoe in einem Club, statt sich ein neues Fahrrad zu kaufen will sie Fahrstunden nehmen und gerät an den griesgrämigen Fahrlehrer Scott. In der Schule beobachtet Poppy, wie ein Mitschüler einen anderen schlägt, ein Spezialist - der Sozialarbeiter Tim - wird konsultiert. Es stellt sich heraus, dass der tätlich gewordene Junge selbst vom Freund seiner Mutter misshandelt wird. Zwischen Poppy und Tim entwickelt sich ein Flirt, der Kontakt zu Fahrlehrer Scott wird dagegen immer mühsamer...
Das ist eigentlich keine sonderlich konsistente Handlung, aber durch die Präsenz von Sally Hawkins dennoch ein filmisches Ereignis. Hawkins gewann übrigens für ihre Darstellung den Silbernen Bären, wurde für den Europäischen Filmpreis 2008 nominiert und gewann jetzt den Golden Globe Award als beste Komödiendarstellerin.