Donnerstag, 18. Dezember 2008
WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf
ikairos, 18:36h
WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (WALL-E). Andrew Stanton, USA 2008. ****
In einer fernen Zukunft haben die Menschen die Erde verlassen, die durch Umweltverschmutzung und Müllberge unbewohnbar wurde. Roboter des Typs WALL-E wurden zurückgelassen, um aufzuräumen. Im Jahre 2815, nach 700 Jahren des Müllsammelns ist nur mehr einer übrig. Der Roboter hat über die Jahrhunderte eine Evolution durchlaufen und ein eigenes Bewusstsein entwickelt; dies geht so weit, dass er Ersatzteile für sich selbst sucht. Eine Kopie des Filmes "Hello, Dolly!" lehrt WALL-E, dass es die Bestimmung aller hochentwickelten Lebewesen ist, Kontakte zu knüpfen und sich zu verlieben. Aber in wen bloß?
Da landet ein Raumschiff auf der Erde, der Roboter EVE (Extraterrestrial Vegetation Evaluator) inspiziert die Erde. Er findet eine kleine Pflanze, die sich in der Obhut von WALL-E befindet, und lässt sich damit zum riesigen Raumschiff Axiom evakuieren, dessen menschliche Passagiere sich nach 700 Jahren Automatisierung und geringer Gravitation zu fettleibigen, degenerierten Lebewesen entwickelt haben. Zunächst unbemerkter blinder Passagier ist WALL-E, der sich in EVE verliebt hat.
Es entwickelt sich ein Machtkampf zwischen dem Schiffscomputer der Axiom, Otto (im englischen Original AUTO, eine Art HAL 9000 aus Kubricks "2001: A Space Odyssee") und dem menschlichen Kapitän, der sich der alten Heimat Erde entsinnt. Ihm zur Seite stehen WALL-E und EVE und sorgen für ein globales und individuelles Happy End.
Dass diese extreme Vermenschlichung von Maschinen nicht zum puren Kitsch missrät, sondern wirklich beste und familientaugliche Unterhaltung mit Tiefsinn wird, garantieren Regisseur Andrew Stanton (Oscar für "Findet Nemo", davor u.a. "Toy Story" und "Monster AG") und Produzent John Lasseter von der Animationsfilm-Größe Pixar. Diesmal gelang es, Hauptdarsteller zu kreieren, die ohne Mund und Nase und nur mit den Augen glaubhaft Emotionen vermitteln.
In einer fernen Zukunft haben die Menschen die Erde verlassen, die durch Umweltverschmutzung und Müllberge unbewohnbar wurde. Roboter des Typs WALL-E wurden zurückgelassen, um aufzuräumen. Im Jahre 2815, nach 700 Jahren des Müllsammelns ist nur mehr einer übrig. Der Roboter hat über die Jahrhunderte eine Evolution durchlaufen und ein eigenes Bewusstsein entwickelt; dies geht so weit, dass er Ersatzteile für sich selbst sucht. Eine Kopie des Filmes "Hello, Dolly!" lehrt WALL-E, dass es die Bestimmung aller hochentwickelten Lebewesen ist, Kontakte zu knüpfen und sich zu verlieben. Aber in wen bloß?
Da landet ein Raumschiff auf der Erde, der Roboter EVE (Extraterrestrial Vegetation Evaluator) inspiziert die Erde. Er findet eine kleine Pflanze, die sich in der Obhut von WALL-E befindet, und lässt sich damit zum riesigen Raumschiff Axiom evakuieren, dessen menschliche Passagiere sich nach 700 Jahren Automatisierung und geringer Gravitation zu fettleibigen, degenerierten Lebewesen entwickelt haben. Zunächst unbemerkter blinder Passagier ist WALL-E, der sich in EVE verliebt hat.
Es entwickelt sich ein Machtkampf zwischen dem Schiffscomputer der Axiom, Otto (im englischen Original AUTO, eine Art HAL 9000 aus Kubricks "2001: A Space Odyssee") und dem menschlichen Kapitän, der sich der alten Heimat Erde entsinnt. Ihm zur Seite stehen WALL-E und EVE und sorgen für ein globales und individuelles Happy End.
Dass diese extreme Vermenschlichung von Maschinen nicht zum puren Kitsch missrät, sondern wirklich beste und familientaugliche Unterhaltung mit Tiefsinn wird, garantieren Regisseur Andrew Stanton (Oscar für "Findet Nemo", davor u.a. "Toy Story" und "Monster AG") und Produzent John Lasseter von der Animationsfilm-Größe Pixar. Diesmal gelang es, Hauptdarsteller zu kreieren, die ohne Mund und Nase und nur mit den Augen glaubhaft Emotionen vermitteln.