Donnerstag, 18. Dezember 2008
"Vicky Cristina Barcelona"
ikairos, 18:35h
"Vicky Cristina Barcelona", Woody Allen, USA 2008. **1/2
Der Maler Juan Antonio (Javier Bardem) lebt in Barcelona und trauert der Beziehung zu seiner großen Liebe María Elena (Penelope Cruz) nach. Auf einer Ausstellung lernt er die US-Touristinnen Cristina (Scarlett Johansson) und Vicky (Rebecca Hall) kennen, die ihren Sommerurlaub in Spanien verbringen. Er lädt sie zu einem sinnlichen Wochenende zu dritt in Oviedo ein. Vicky, die kurz vor ihrer Hochzeit steht, ist anfangs empört über das ungeschminkte Angebot. Nur ihrer Freundin Christina zuliebe, die fasziniert von der direkten Art Juan Antonios ist, reist sie mit. Aber siehe da: Nachdem Christina erkrankt und im Hotel bleiben muss, kommt es zu einem romantischen Abend zwischen Vicky und Juan Antonio, der Vicky nachhaltig in Erinnerung bleibt und vor die Frage stellt, ob eine Ehe mit dem braven Doug der richtige Schritt ist.
Juan Antonio schnappt sich Christina, diese bildet mit ihm ein Paar - bis seine Exfreudin María Elena nach einem Selbstmordversuch bei ihm auftaucht und ein Trio und danach eine harmonische Dreiecks-Beziehung gebildet wird. Christina schert schließlich (nicht ganz nachvollziehbar) aus, Antonio und María Elena beginnen wieder wie in alten Tagen zu streiten. Die inzwischen verheiratete Vicky taucht wieder auf, Juan Antonios Anziehungskraft ist für sie ungebrochen. Da erscheint María Elena mit einem Revolver, es löst sich ein Schuss, der Vicky leicht verletzt und "zur Vernunft" bringt.
So weit, so turbulent. Das Ganze wird garniert von typischen Woody-Allen-Dialogen, die aber besser zu New Yorker Stadtneurotikern passen als in die pittoreske Szenerie der Gaudi-Stadt. Insgesamt ein nicht sonderlich (be)merkenswerter Film (sicher nicht unter den Top-Ten Woody Allens), in dem schauspielerisch und optisch Scarlett Johansson gegen Penélope Cruz klar den Kürzeren zieht.
Der Maler Juan Antonio (Javier Bardem) lebt in Barcelona und trauert der Beziehung zu seiner großen Liebe María Elena (Penelope Cruz) nach. Auf einer Ausstellung lernt er die US-Touristinnen Cristina (Scarlett Johansson) und Vicky (Rebecca Hall) kennen, die ihren Sommerurlaub in Spanien verbringen. Er lädt sie zu einem sinnlichen Wochenende zu dritt in Oviedo ein. Vicky, die kurz vor ihrer Hochzeit steht, ist anfangs empört über das ungeschminkte Angebot. Nur ihrer Freundin Christina zuliebe, die fasziniert von der direkten Art Juan Antonios ist, reist sie mit. Aber siehe da: Nachdem Christina erkrankt und im Hotel bleiben muss, kommt es zu einem romantischen Abend zwischen Vicky und Juan Antonio, der Vicky nachhaltig in Erinnerung bleibt und vor die Frage stellt, ob eine Ehe mit dem braven Doug der richtige Schritt ist.
Juan Antonio schnappt sich Christina, diese bildet mit ihm ein Paar - bis seine Exfreudin María Elena nach einem Selbstmordversuch bei ihm auftaucht und ein Trio und danach eine harmonische Dreiecks-Beziehung gebildet wird. Christina schert schließlich (nicht ganz nachvollziehbar) aus, Antonio und María Elena beginnen wieder wie in alten Tagen zu streiten. Die inzwischen verheiratete Vicky taucht wieder auf, Juan Antonios Anziehungskraft ist für sie ungebrochen. Da erscheint María Elena mit einem Revolver, es löst sich ein Schuss, der Vicky leicht verletzt und "zur Vernunft" bringt.
So weit, so turbulent. Das Ganze wird garniert von typischen Woody-Allen-Dialogen, die aber besser zu New Yorker Stadtneurotikern passen als in die pittoreske Szenerie der Gaudi-Stadt. Insgesamt ein nicht sonderlich (be)merkenswerter Film (sicher nicht unter den Top-Ten Woody Allens), in dem schauspielerisch und optisch Scarlett Johansson gegen Penélope Cruz klar den Kürzeren zieht.