Freitag, 1. August 2008
"Jellyfish"
ikairos, 17:57h
"Jellyfish". Etgar Keret/Shira Geffen, Fr./Israel 2007. ***
In ihrem Debütfilm inszenieren der israelische Schriftsteller Etgar Keret und seine Frau Shira Geffen drei Geschichten um drei Frauen im Tel Aviv der Gegenwart: Wie Quallen treiben die Protagonisten dieser Tragikomödie durch ihre Leben. Einsam meistern sie einen Alltag, der zwischen Humor und Melancholie fast surrealistisch anmutet.
Batya findet am Strand ein merkwürdiges Mädchen, das aus dem Meer zu kommen scheint. Während sie sich um dieses kümmert, kehrt ihre eigene Kindheitserinnerung zurück und weckt sie aus ihrem traumgleichen Zustand auf. Die Philippinin Joy arbeitet als Pflegerin, um sich die Rückkehr in ihre Heimat zu finanzieren. Keren schließlich bricht sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein Bein und kann damit die Reise in die Karibik vergessen. Stattdessen verbringt sie ihren Urlaub in verschiedenen Hotelzimmern der Heimatstadt, wo sie und ihr Mann auf eine geheimnisvolle Dichterin treffen.
Verschiedene Kurzgeschichte sind in diesem verschachtelten Episodenfilm miteinander verwoben, "kunstvoll verweben Keret und Geffen die lose einander berührenden Erzählstränge zu einem harmonischen Ganzen", heißt es in einer Kritik, die ich nicht ganz teilen kann: Zu sehr "nebeneinander" erscheinen die Lebensläufe, eben nicht ineinandergreifend wie zuletzt bei "So ist Paris". 2007 wurde "Jellyfish" in Cannes mit der Goldenen Kamera für den besten Debütfilm ausgezeichnet; Geschmäcker sind eben verschieden.
In ihrem Debütfilm inszenieren der israelische Schriftsteller Etgar Keret und seine Frau Shira Geffen drei Geschichten um drei Frauen im Tel Aviv der Gegenwart: Wie Quallen treiben die Protagonisten dieser Tragikomödie durch ihre Leben. Einsam meistern sie einen Alltag, der zwischen Humor und Melancholie fast surrealistisch anmutet.
Batya findet am Strand ein merkwürdiges Mädchen, das aus dem Meer zu kommen scheint. Während sie sich um dieses kümmert, kehrt ihre eigene Kindheitserinnerung zurück und weckt sie aus ihrem traumgleichen Zustand auf. Die Philippinin Joy arbeitet als Pflegerin, um sich die Rückkehr in ihre Heimat zu finanzieren. Keren schließlich bricht sich auf ihrer Hochzeitsfeier ein Bein und kann damit die Reise in die Karibik vergessen. Stattdessen verbringt sie ihren Urlaub in verschiedenen Hotelzimmern der Heimatstadt, wo sie und ihr Mann auf eine geheimnisvolle Dichterin treffen.
Verschiedene Kurzgeschichte sind in diesem verschachtelten Episodenfilm miteinander verwoben, "kunstvoll verweben Keret und Geffen die lose einander berührenden Erzählstränge zu einem harmonischen Ganzen", heißt es in einer Kritik, die ich nicht ganz teilen kann: Zu sehr "nebeneinander" erscheinen die Lebensläufe, eben nicht ineinandergreifend wie zuletzt bei "So ist Paris". 2007 wurde "Jellyfish" in Cannes mit der Goldenen Kamera für den besten Debütfilm ausgezeichnet; Geschmäcker sind eben verschieden.