Donnerstag, 21. Februar 2008
Maschek: "maschek redet drüber"
ikairos, 15:00h
"maschek redet drüber", Orpheum.****
Das Kabarett-Trio maschek redet drüber und macht somit das, was sie am besten können: Synchronisationen von TV-Berichten aller Art - von Parlamentssitzungen über Opernballübertragungen bis hin zu Meldungen über den kranken Fidel aus Cuba - werden respektlos, anspielungsreich und zum Brüllen komisch durch den Kakao gezogen. Einige dieser z.B. in der ORF-Donnerstagnacht bereits gezeigten Sequenzen sind schon Klassiker und auf YouTube nachzuvollziehen: Seiji "Mecki Igel" Ozawa, der als designierter österreichischer Verteidigungsminister am Opernball auf zwei in eine Vase urinierende Rumänen hinweist; oder "Herr Habakuk", der den Kasperl und die kleinen Besucher des TV-Puppentheaters irrtümlich zu Drogenexperimenten verführt; Fredi Gusenbauer, der seiner Mutter nuschelnd erklärt, "Geh Mama, I wü net Bundeskanzla wer'n", dafür aber kein Verständnis erntet; und der Papst, der bei seinem Österreich-Besuch gleich mal um seinen Segen für ein neues Bauwerk gebeten wird und dem ein Kinderchor entgegenschmettert: "Lieber Papa Benedikt, den uns der liebe Gott geschickt, segne für uns alle, diese Mehrzweckhalle! Halle, halle, halle, halleluja!"
Die drei sitzen bei all dem unter der Großleinwand, sprechen live und mit beachtlicher "Stimmitationskunst" ihre Neuvertonungen und können sich manchmal selber ein Lachen nicht verkneifen. Und das Publikum erst recht nicht...
Das Kabarett-Trio maschek redet drüber und macht somit das, was sie am besten können: Synchronisationen von TV-Berichten aller Art - von Parlamentssitzungen über Opernballübertragungen bis hin zu Meldungen über den kranken Fidel aus Cuba - werden respektlos, anspielungsreich und zum Brüllen komisch durch den Kakao gezogen. Einige dieser z.B. in der ORF-Donnerstagnacht bereits gezeigten Sequenzen sind schon Klassiker und auf YouTube nachzuvollziehen: Seiji "Mecki Igel" Ozawa, der als designierter österreichischer Verteidigungsminister am Opernball auf zwei in eine Vase urinierende Rumänen hinweist; oder "Herr Habakuk", der den Kasperl und die kleinen Besucher des TV-Puppentheaters irrtümlich zu Drogenexperimenten verführt; Fredi Gusenbauer, der seiner Mutter nuschelnd erklärt, "Geh Mama, I wü net Bundeskanzla wer'n", dafür aber kein Verständnis erntet; und der Papst, der bei seinem Österreich-Besuch gleich mal um seinen Segen für ein neues Bauwerk gebeten wird und dem ein Kinderchor entgegenschmettert: "Lieber Papa Benedikt, den uns der liebe Gott geschickt, segne für uns alle, diese Mehrzweckhalle! Halle, halle, halle, halleluja!"
Die drei sitzen bei all dem unter der Großleinwand, sprechen live und mit beachtlicher "Stimmitationskunst" ihre Neuvertonungen und können sich manchmal selber ein Lachen nicht verkneifen. Und das Publikum erst recht nicht...