Montag, 11. Februar 2008
"Darjeeling Limited"
ikairos, 14:30h
"Darjeeling Limited", Wes Anderson, USA, 2007. *1/2
Wes Anderson hat mit "Rushmore" oder "Die Royal Tenenbaums" schon besseres abgeliefert als diese schräge Komödie über ein Brüdertrio auf Selbstfindungstrip in Indien: Die drei Söhne eines jüngst verstorbenen Vaters kommen auf den Spuren ihrer als helfende Nonne (??) wirkenden Mutter fernab ihrer Heimat New York nach Indien; sie treffen sich im Erste-Klasse-Abteil des (fiktiven) indischen Luxuszugs "The Darjeeling Limited", um endlich wieder einmal ... ja, was eigentlich? Francis (Owen Wilson), der älteste, hat die anderen beiden, Peter (Adrien Brody) und Nesthäkchen Jack (Jason Schwartzman) zum Trip eingeladen, der das Brüder-Kleeblatt in neue Sphären und endlich wieder zueinander führen soll. Warum Peter und Jack das mitmachen, bleibt offen - aber man sagt nicht so einfach nein, wenn der große Bruder ruft.
So setzt sich der mächtige Zug in Bewegung, alles ist irgendwo an Bord verstaut: Neurosen, Ängste, unausgesprochene Vorwürfe und des verstorbenen Vaters überkomplettes Reisegepäck mit den schweren Schrankkoffern, alles mit Monogramm. Und mit jedem Kilometer der langen Reise geht ein Stück dieses Ballasts verloren, irgendwann auch die drei selber. So what.
Aber zwei lohnende Entdeckungen bietet der Film doch: Peter Sarstedts "Where Do You Go To (My Lovely)" als Filmmusik und der stumme Kurzauftritt Bill Murrays als gestresster Businessman.
Wes Anderson hat mit "Rushmore" oder "Die Royal Tenenbaums" schon besseres abgeliefert als diese schräge Komödie über ein Brüdertrio auf Selbstfindungstrip in Indien: Die drei Söhne eines jüngst verstorbenen Vaters kommen auf den Spuren ihrer als helfende Nonne (??) wirkenden Mutter fernab ihrer Heimat New York nach Indien; sie treffen sich im Erste-Klasse-Abteil des (fiktiven) indischen Luxuszugs "The Darjeeling Limited", um endlich wieder einmal ... ja, was eigentlich? Francis (Owen Wilson), der älteste, hat die anderen beiden, Peter (Adrien Brody) und Nesthäkchen Jack (Jason Schwartzman) zum Trip eingeladen, der das Brüder-Kleeblatt in neue Sphären und endlich wieder zueinander führen soll. Warum Peter und Jack das mitmachen, bleibt offen - aber man sagt nicht so einfach nein, wenn der große Bruder ruft.
So setzt sich der mächtige Zug in Bewegung, alles ist irgendwo an Bord verstaut: Neurosen, Ängste, unausgesprochene Vorwürfe und des verstorbenen Vaters überkomplettes Reisegepäck mit den schweren Schrankkoffern, alles mit Monogramm. Und mit jedem Kilometer der langen Reise geht ein Stück dieses Ballasts verloren, irgendwann auch die drei selber. So what.
Aber zwei lohnende Entdeckungen bietet der Film doch: Peter Sarstedts "Where Do You Go To (My Lovely)" als Filmmusik und der stumme Kurzauftritt Bill Murrays als gestresster Businessman.